Grabstein

Diese Lebensmittel bringen dich tatsächlich um

Täglich grüßt der Lebensmittelskandal: Pferdefleisch, Acrylamid, Palmöl und Co. Ständig müssen

wir auf der Hut sein, mit was uns die Lebensmittelindustrie heute ans Leder will. Resigniert beschließen wir dann, dass sowieso alles Gift ist und nutzen diese Theorie als Ausrede um uns nicht mehr weiter mit dem Thema Ernährung beschäftigen zu müssen.

Die bittere Realität ist jedoch, dass uns nicht irgendein Schadstoff in irgendeiner Zutat in einem Lebensmittel, das wir vielleicht einmal im Monat essen umbringt. Auch gentechnische veränderte Lebensmittel oder Mikrowellenstrahlung sind wesentlich sicherer, als uns unser Bauchgefühl weismachen möchte. Die wahre Gefahr ist jedoch viel zu unspektakulär, als dass wir sie als solche wahrnehmen: Unser Grab schaufeln wir Tag für Tag, es ist nämlich die Summe der kleinen, scheinbar bedeutungslosen Entscheidungen, die uns letzten Endes zum Verhängnis wird: Greif‘ ich zum Salat oder lieber doch zum Burger? Nach der Arbeit noch schnell zum Sport oder doch auf ein Bier?

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. -Konfuzius

Ernährungsforscher sind sich einig, dass unsere Lebensmittel prinzipiell sicher sind und dass die meisten der Zivilisationskrankheiten, die das 21. Jahrhundert geißeln lebensstil- und ernährungsassoziiert sind. Nämlich, dass uns höchstwahrscheinlich kein einzelner Inhaltsstoff killt sondern unsere Lebensweise als solche. Ein passiver Lebensstil und eine zu hohe Energiezufuhr, vor allem aus hochverarbeiteten Produkten mit viel gesättigtem Fett, Zucker und Salz gemeinsam mit Tabak und Alkohol raffen täglich mehr Leben dahin, als es eine einzelne potentiell toxische Substanz je könnte.


Verzerrte Wahrnehmung

Unsere Wahrnehmung ist also verzerrt: Wir fürchten uns vor Dingen, die höchstwahrscheinlich nicht eintreffen oder gar nicht so bedrohlich sind und laufen sehenden Auges direkt in unser Verderben. Der Mensch ist faul, daher versuchen wir für große Probleme monokausale, eindimensionale Erklärungen zu finden, obwohl sich der tatsächliche Sachverhalt als wesentlich komplexer erweist. Ist der Schaden dann einmal geschehen und haben wir unseren Körper nach Jahrzehnten der Völlerei an den Rande des Kollapses getrieben, gibt es oft kein Zurück mehr. Keine Fastenwoche oder Einlaufkur kann das was wir in Dekaden an unserem Körper angerichtet haben wieder wettmachen. Der Weg zur Normalität, wenn ein solcher überhaupt noch möglich ist, ist steinig und schwer. Wundermittel und Pauschallösungen gibt es hier für dich keine mehr. Jeder, der dir anderes eintrichtern will, ist ein Scharlatan.
Auf wen aber nun die Schuld schieben? Auf die profitgierigen Lebensmittelkonzerne, die uns das Zeug verkauft haben? Auf die bösen Pharmafirmen die sich zusätzlich an unserem Leiden bereichern? Nein, das hast du dir allein selbst zuzuschreiben: Niemand zwingt dich jeden Tag Fast Food zu essen, oder vergiftet dich mit irgendwelchen Zusatzstoffen, es ist allein deine Entscheidung. Fett, Zucker und Salz, am besten alles gemeinsam und mit leckeren Röstaromen kombiniert versetzen die primitivsten Regionen unseres Gehirns in Ektase, dies machen sich die Lebensmittelhersteller natürlich zu nutze. Doch ist dieses Phänomen keineswegs auf diesen Wirtschaftszweig beschränkt, sondern zieht sich durch unsere gesamte Konsumgesellschaft. Für dicke Autos, glitzernde Smartphones und die meisten anderen Luxusgüter finden sich kaum Gründe für eine rationale Kaufentscheidung, doch unser Unter-Ich findet’s nun mal geil und genau diese Nachfrage wird befriedigt.

 

Darf denn sowas denn überhaupt sein

Das Paradoxon ist doch immer das gleiche: Entweder schimpft man über den Regulierungswahn, der in einer freien und modernen Gesellschaft keinen Platz hat und seufzt im gleichen Atemzug händeringend warum tut denn niemand was? Macht es wirklich Sinn, bestimmte Lebensmittel mit Strafsteuern zu belegen oder gar ganz zu verbieten? Diese Maßnahmen haben in einer Welt, die sich Freiheit auf die Fahnen schreibt nichts zu suchen. Nach Jahrhunderten der Bevormundung steht das neue Jahrtausend ganz im Zeichen der Freiheit des Individuums. Wir wollen bestimmen, gestalten, mitreden. Warum sollte da unsere Ernährung eine Ausnahme darstellen.

 

Eine radikale Maßnahme

Mein Vorschlag für dich: Übernimm endlich Verantwortung und befasse dich bewusster mit dem was du jeden Tag in dich hineinstopfst. Ob Auto oder Smartphone: wir nehmen uns Zeit, recherchieren, vergleichen und treffen dann eine bewusste Entscheidung. Wenn wir nur ein Viertel dieses Aufwandes in die Auswahl unserer Lebensmittel stecken würden, wäre uns unser Körper bereits enorm dankbar.
Wissen ist Macht, nimm der also die Zeit um dir ein Grundwissen über Ernährung aufzubauen. Es gibt zahllose kostenlose Ressourcen im Internet: Die Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bietet beispielsweise wertvolle Informationen zu diesem Thema. Auch auf verschiedenen Youtube Kanälen oder in Foren und auf seriösen Blogs (so wie diesem hier) wird man ebenfalls fündig. Will man sein Wissen weiter vertiefen, so gibt es unzählige Bücher und Kurse zu diesem Thema.

 

Es kann so einfach sein

Verzettle dich aber nicht dabei, jede Zutatenliste genau zu analysieren. 99% der Informationen, die du für einen aufgeklärten Umgang mit Lebensmitteln brauchst, findest du direkt auf der Nährwerttabelle. Denn, wie schon gesagt, nicht E270 bringt dich ins Grab, sondern gesättigte Fette, Zucker und Salz. Um dich fürs Erste nicht zu überfordern, habe ich das gesammelte Wissen von Jahrhunderten der Ernährungsforschung zu dieser Aussage zusammendestilliert:

Eine abwechslungsreiche, pflanzenbasierte Kost, möglichst schonend verarbeitet und Tierprodukte (wenn überhaupt) nur in Maßen stellen das Fundament unserer Nahrungspyramide dar und sollten mindestens 80% unserer Speisen ausmachen. Lebensmittel, die reich an gesättigtem Fett und Zucker sind, sowie Frittiertes oder scharf Angebratenes sind zwar nicht komplett tabu sollten aber in Maßen genossen werden.


Die Abwechslung bringt’s

Ein Punkt den ich besonders unterstreichen möchte ist: abwechslungsreich. Je eingeschränkter ein Speiseplan ist, desto stärker sind wir bestimmten Schadstoffen, die für gewisse Lebensmittel charakteristisch sind, ausgesetzt. Patulin etwa ist ein Schimmelpilzgift, mit dem vor allem Äpfel und Birnen belastet sind. Wenn wir uns nun zum Beispiel nur von Äpfel ernähren würden, wäre die Gefahr eine Patulinvergiftung zu erleiden für uns viel höher als für den Durchschnittsesser. Ähnliches gilt für Wildpilze: Diese sind zwar gesund, doch leider auch oft stark mit Schwermetallen wie Cadmium belastet. Auch möchte ich hier vor diversen Pflanzenkonzentraten aus dem Internet warnen denn auch hier werden immer wieder extrem hohe Konzentrationen an Schadstoffen nachgewiesen werden.

 

Fazit

Abschließend will ich festhalten, dass unsere Lebensmittel im Allgemeinen sehr sicher sind und niemand versucht uns mit irgendwelchen Zusätzen zu vergiften. Obwohl einige Lebensmittel, die uns gern als gesund verkauft werden oft Unmengen an verstecktem Fett und Zucker enthalten, ist der Großteil unserer Essenssünden ziemlich offensichtlich. Das Ziel sollte daher sein, diese Laster sukzessive zu minieren bis man etwa bei einem Verhältnis von 80 zu 20 zwischen gesundem und ungesundem angekommen ist. Man braucht auch auf kein Lebensmittel komplett zu verzichten, sondern lediglich auf ein vertretbares Maß reduzieren. Ich habe in diesem Artikel bereits viele wertvolle Tipps gesammelt, wie du deinen Speiseplan sofort auf Vordermann bringen kannst.

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem doch sehr emotionalen Artikel wachrütteln und dich dazu bringen deine Gesundheit endlich selbst in die Hand zu nehmen!

 

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